Ehe zur linken Hand

Die Ehe eines hohen Adligen mit einer nicht ebenb√ľrtigen, zweiten Frau.

Ehe zur linken Hand im Lexikon

Die ‚ÄěEhe zur linken Hand, auch ‚ÄěEhe zur Linken‚Äú war eine Eheform, die nicht als Bigamie galt, sondern als ‚Äěnachgeordnete‚Äú Ehe.

Der Adel lebte auch im Christentum nicht zwangsl√§ufig monogam. Neben der standesgem√§√üen Ehefrau, konnten Adlige auch eine weitere Frau heiraten, meist eine ‚Äěnicht ebenb√ľrtige‚Äú Frau. Sie war oftmals zuvor bereits die illegitime Geliebte gewesen.

Andere Bezeichnungen f√ľr die "Ehe zur Linken"

Diese Ehe hie√ü auch Kebsehe, weil sie mit einer ‚ÄěKebse‚Äú (Nebenfrau) eingegangen wurde. Gingen aus der Ehe Nachkommen hervor, so waren sie legitime Kinder, die allerdings zumeist von der Erbfolge ausgeschlossen waren. Historiker sprechen auch von einer ‚Äěmorganatischen Ehe‚Äú.

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