Homogamie, homogam

Das Wort wird oftmals fĂŒr die menschliche Partnersuche verwendet udn bedeutet etwas unscharf „Gleichheit der Ehepartner“ Es wird auch in der Biologie verwendet, allerdings in anderem Sinne.

Homogamie in Beziehungen und Ehe

„Gleichheit“ ist eine unscharfe Bezeichnung fĂŒr Menschen, weil sofort die Frage auftaucht, worin sie „gleich“ sind. Das versucht die Psychologie zu erhellen. Sie berief sich dabei in der Vergangenheit gerne auf die Gleichheit (oder Ähnlichkeit) der Persönlichkeitsmerkmale. In den letzten Jahren ist man Schritt fĂŒr Schritt davon abgekommen, diese „Gleichheit“ als „Beziehungsrelevant“ einzustufen. Die Frage,welche Merkmale wirklich fĂŒr eine Beziehung sind, ist weiterhin offen. Nach neuesten Meinungen sind es nicht einmal die Persönlichkeitsmerkmale, sonder es soll die Beziehungskompetenz sein.

Zitat: “Die Forschung der letzten 25 Jahre zeigt mit großer Übereinstimmung, dass es nicht AttraktivitĂ€t, Persönlichkeitsmerkmale, Status und das Ausmaß der ursprĂŒnglichen Liebe zum Zeitpunkt des Eingehens der Partnerschaft sind, welche eine glĂŒckliche Partnerschaft ĂŒber Jahre gewĂ€hrleisten. Eine zufriedenstellende Partnerschaft zu fĂŒhren, braucht Kompetenzen.”

Guy Bodenmann, Psychologe, in: ‘Stress und Partnerschaft’, ZĂŒrich 2011

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