Heterogam, Heterogamie

Das Wort ist jüngeren Datums und eine literaturwissenschaftliche Bezeichnung einer „ungleichen Ehe“ in Alter, Herkunft und Konfession. Die Annahme, dass unterschiedliche, eventuell sogar konträre Persönlichkeitsstrukturen der Partner gemeint sind, stammt aus der Feder von Psychologen.

Heterogamie-Hypothese

Während er Volksmund sagt, „Gegensätze ziehen sich an“ ist die Mehrzahl der Psychologen udn Eheberater der Ansicht, dass eine Gewisse „Gleichheit“ Voraussetzung für eine gute Ehe ist. Diese Meinung kann allerdings wegen der Unschärfe der Begriffe nicht verifiziert werden. Schon der Autor des Standardwerks „Die Zweierbeziehung“ (Jürg Willi) war der Meinung, dass dieser Begriff nicht realistisch ist. Ebenso wie sein „Gegenteil“, die „Homogamie“ sagen die Begriffe nach Meinung vieler Autoren nichts über die Aussichten einer Ehe oder Beziehung aus.

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