Onlinedating , Online-Dating oder online Dating

Kurz gefasst - die Definition von Onlinedating im Lexikon der Partnersuche

Onlinedating, auch Online-Dating geschrieben, ist eine an sich fehlerhafte Bezeichnung f√ľr die Anbahnung einer Begegnung oder einer Beziehung durch das Internet. Die Methoden der Kontaktaufnahme k√∂nnen durchaus unterschiedlich sein und haben mit dem eigentlichen Dating wenig zu tun.

Ausf√ľhrlich - die Vorgehensweise beim Onlinedating

Der Betreiber einer sogenannten ‚ÄěPartnerb√∂rse‚Äú stellt ein Programm zur Verf√ľgung, in das pers√∂nliche Daten wie beispielsweise Alter, Gewicht, Gr√∂√üe, Interessen und Zukunftsw√ľnsche eingegeben werden k√∂nnen. Diese Werte werden in einer Datenbank gesammelt. Von dort k√∂nnen sie von anderen Mitgliedern gesucht und dann abgerufen werden, die dort ebenfalls Daten hinterlegt haben. In manchen F√§llen ist es auch Nichtmitgliedern m√∂glich, die Datenbank zu durchsuchen.

Ist eine Person interessant f√ľr den Suchenden, so kann √ľber verschiedene technische Methoden Kontakt aufgenommen werden. √úblich ist, diesen per E-Mail zu beginnen.

Die angeschrieben Person entscheidet dann, ob sie ebenfalls Kontakt aufnehmen will. Nach einiger Zeit und vorhandener erster Sympathie kommt es dann zumeist zu einem Telefongespräch. Verläuft auch dies zufriedenstellend, so wird meistens ein persönliches Treffen an einem neutralen Ort vereinbart.

Unterschiedliche Modelle beim Onlinedating

Neben dem Modell der Singlebörse existiert ein weiteres Modell der Online-Partnervermittlung. Online-Partnervermittlungen werden in den letzten Jahren auch häufig als Online-Partneragenturen bezeichnet.

W√§hrend die Singleb√∂rse darauf beruht, dass sich die Partner nach den vorgegebenen Eigenschaften gegenseitig selber finden, versuchen die Online-Partnervermittler, mit einem Partner√ľbereinstimmungstest eine Vorauswahl zu treffen. Dabei werden den Mitgliedern Vorschl√§ge √ľbermittelt, unter denen sie w√§hlen k√∂nnen. Die Kontaktaufnahme und der weitere Verlauf unterscheidet sich jedoch nicht von sogenannten Singleb√∂rsen.

Bei den Onlinepartnervermittler k√∂nnte der Eindruck entstehen, als ob man mit der Passivsuche (‚Äěgefunden werden‚Äú) zum Ziel kommen kann, weil es ja stets neue Partnervorschl√§ge gibt. Dies ist jedoch kaum der Fall. Bei beiden Methoden sind eigene Aktivit√§ten unerl√§sslich.

Neben diesen beiden hauptsächlichen Modellen werden dauernd neue Methoden entwickelt, die aber im Prinzip alle ähnlich funktionieren - lediglich der äußere Rahmen variiert von Zeit zu Zeit.

Auch das Chatten z√§hlt zu den M√∂glichkeiten der Online-Kontaktaufnahme. Es ist zumeist kostenlos, wird selten wirklich kontrolliert durchgef√ľhrt uns ist deshalb die gef√§hrlichste Art der Kontaktaufnahme √ľberhaupt.

Chancen beim Online-Dating

Die Chancen bei einer Partnerbörse lassen sich mathematisch oder anhand von Forschungen ermitteln, bei denen die Mitglieder bei Austritt aus der Partnerbörse nach dem Erfolg befragt werden.

Nach Befragungen liegen die Erfolgsquoten unabh√§ngig vom Modell des Anbieters bei den gro√üen der Branche bei ungef√§hr 30 - 40 Prozent. Etwa jede f√ľnfte bis siebte Begegnung (je nach Vorauswahl) f√ľhrt zu einer Beziehung.

Mathematisch sind die Chancen lediglich von der Gr√∂√üe der Region, der Altersgruppe und den Anforderungen abh√§ngig - je gr√∂√üer das ‚ÄěRevier‚Äú und je geringer die W√ľnsche an den Partner, umso gr√∂√üer sind also die Chancen auf einen Kontakt.

Man kann das Angebot auch als einen Marktplatz betrachten, indem sich Angebot und Nachfrage begegnen. Die besten Chancen haben dabei Partner, die am Markt stark nachgefragt werden, zum Beispiel gegenwärtig (2010) Männer ab 50 und Frauen zwischen 25 und 35 Jahren.

Kritik und Risiken beim Onlinedating

Kritik an Onlinedating wird aus soziokultureller Sicht ge√§u√üert. Die Begegnung im Internet setzt voraus, dass neue und deshalb noch ungew√∂hnliche soziale F√§higkeiten entwickelt werden, √ľber die Menschen noch vor wenigen Jahren nicht verf√ľgten.

Die Risiken werden in der Regel √ľberbewertet, wobei Presseberichte eine gro√üe Rolle spielen, die auf bestimmte Randgebiete des Onlinedatiung Bezug nehmen. √úber die sogenannten ‚Äěgro√üen Risiken‚Äú wie Freiheitsberaubung, N√∂tigung, Vergewaltigung und dem eigenen Tod wird oft vergessen, dass die h√§ufigeren Risiken Betrug, Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaften sind.

Als Risiko wird zumeist die anf√§ngliche Anonymit√§t angesehen, die es Verbrechern leicht macht. Kontakte zu ihren Opfern aufzunehmen. Als ausgesprochen gef√§hrlich gelten die unkontrollierten, kostenlosen Chatboxen, die als bevorzugtes Ziel von Betr√ľgern und anderen Verbrechern gelten.

Zuordnung dieses Artikels √ľber Online-Dating

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