Folter (erotische)

Kurz gefasst - die Definition Im Lexikon

Die „erotische Folter“ besteht vor allem darin, einen Menschen daran zu hindern, sich in irgendeiner Form Befriedigung zu verschaffen, während er andererseits ständig erotisch gereizt wird. Dazu gehört insbesondere, einem Mann den Orgasmus zu verweigern.

Ausführlich - die Verwendung

Die erotische Folter wird unter Liebenden selten als Rollenspiel ausgeführt, sondern in das gewöhnliche Liebespiel einbezogen. Im Grunde handelt es sich weniger um eine Folter im klassischen Sinne, als um den Entzug von Bewegungsfreiheit (Fesseln) und Sinneseindrücken (Augen verbinden, Vollkopfmasken tragen). Ebenso werden in dieser Variante keine körperlichen Schmerzen angewandt, sondern man verweigert dem Partner nachhaltig die Befriedigung, währen man ihn immer wieder aufs Neue reizt.

In manchen Spielvarianten werden milde Schmerzerzeuger, wie beispielsweise Eis, Schnee, Wachs, Klemmen, medizinische Reizstoffe oder Streichelpeitschen eingesetzt.

Die erotische Folter kann nahezu beliebig „verschärft“ werden, solange sie dazu dient, die Lust zu steigern. Es gibt auch Formen der erotischen Folter, bei denen der Schmerz oder die Unterwerfung an erster Stelle steht und die sexuelle Lust eher eine Nebenrolle spielt. Ferner werden „klassische“ Foltermethoden als Rollenspiele durchgeführt. Bei letzteren geht es oft nur noch darum, dem Partner seine Liebe dadurch zu beweisen, dass man den Schmerz über lange Zeit aushält.

Synonyme, Redewendungen und verwandte Begriffe

  • Erotisches Verhör
  • Torture
  • CBT
  • TT

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