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 ===== Ausf√ľhrlich - die Verwendung ===== ===== Ausf√ľhrlich - die Verwendung =====
  
-Computer ​hatten gegen 1980 noch den Hauch des Ungew√∂hnlichen und ihnen wurden wahre Wunderdinge zugeschrieben. Daher ist es nicht verwunderlichdass zahllose Menschen auf Fragebogenaktionen kommerzieller Anbieter hereinfielen, die nur sehr wenige Fragen enthielten und dann angeblich zu einem "passenden" ​Partner f√ľhren sollten. Davon konnte zumeist wegen mangelnder Professionalit√§t gar nicht die Rede sein. Zudem meldeten sich bei diesen Diensten fr√ľher zu viele M√§nner und zu wenige Frauen anso dass die "garantierten" ​Partnervorschl√§ge zu h√§fuig versandt wurdenMit anderen Worten: Die wenigen Frauen wurden zahllosen M√§nnern vorgeschlagen.  ​+Die Idee, Partner per Computer ​zusammenzuf√ľhren, ​ist schon so alt wie der Computer-Veteran UNIVAC: Diese Maschine hatte Mitte der 1950er Jahre tats√§chlich "​geschafft"​Paare zusammenzuf√ľhren ‚Äď und zwar keinesfalls ‚Äěseri√∂s‚Äú,​ sondern in einer TV-Show, die reine Unterhaltung war: ‚ÄěPeople are Funny‚Äú hat sie gehei√üen. Die Teilnehmer an der Schau wurden dabei nicht nur von Computer ausgew√§hlt - dieser war eher sensationelles Beiwerk - sondern sie mussten auch "beweisen", dass sie miteinander harmonierten. Dabei wurden sie fernsehgerecht ​"vorgef√ľhrt", indem sie sich beispielsweise wie Steinzeitmenschen verhalten musstenDer schlechte Ruf der Computerpartnervermittlung liegt teilweise in dieser ersten, l√§cherlichen [[Kuppelshow]] begr√ľndet.  ​[[http://​hubpages.com/​hub/​UNIVAC |Quelle]].
  
-Erst gegen 2000 gab es verl√§ssliche und halbwegs brauchbare Systeme, mit denen man im Internet seinen Partner suchen konnte. Dabei wurde das Pirnzip ​zwar beinehalten, es wurden aber neue psychologische Testverfahren und v√∂llig ver√§nderte Fragekataloge verwendet.+In der Zwischenzeit,​ also von der Mitte der 1950er Jahre bis zum Beginn der 1970er Jahre waren Computer so teuer, dass eine kommerzielle Partnervermittlung zun√§chst nicht in Frage kam. Dies √§nderte sich erst gegen 1980.¬†
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 +Computer hatten zu dieser Zeit noch den Hauch des Ungew√∂hnlichen und ihnen wurden wahre Wunderdinge zugeschrieben. Daher ist es nicht verwunderlich,​ dass zahllose Menschen auf Fragebogenaktionen kommerzieller Anbieter hereinfielen,​ die nur sehr wenige Fragen enthielten und dann angeblich zu einem "​passenden"​ Partner f√ľhren sollten. Davon konnte zumeist wegen mangelnder Professionalit√§t gar nicht die Rede sein. Zudem meldeten sich bei diesen Diensten fr√ľher zu viele M√§nner und zu wenige Frauen an, so dass die "​garantierten"​ Partnervorschl√§ge zu h√§ufig versandt wurden. Mit anderen Worten: Die wenigen Frauen wurden zahllosen M√§nnern vorgeschlagen. ​ ¬†
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 +Erst gegen 2000 gab es verl√§ssliche und halbwegs brauchbare Systeme, mit denen man im Internet seinen Partner suchen konnte. Dabei wurde das Prinzip ​zwar beibehalten, es wurden aber neue psychologische Testverfahren und v√∂llig ver√§nderte Fragekataloge verwendet. Heute spricht man von [[Online-Partnervermittlungen]],​ wenn von solchen Diensten die Rede ist.¬†
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 +===== Kritik damals und heute =====¬†
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 +Die Kritik an den Programmen beruht im wesentlichen auf drei Argumenten:​¬†
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 +1. Computer k√∂nnen die Erfahrung des Vermittlers nicht ersetzen¬†
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 +Das Argument ist stichhaltig,​ solange man den kleinen Partnervermittler betrachtet, der seine Kunden alle noch selber kennt. Bereits in den 1960er und 1970er Jahren gab es Partnerinstitute in Gr√∂√üenordnungen,​ in denen dies nicht mehr m√∂glich war.¬†
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 +Gegen√ľber dem Online-Dating ist das Argument nicht stichhaltig,​ da man hier einen eindeutigen Vorteil aus dem zus√§tzlichen Test hat. ¬†
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 +2. Computer k√∂nnen leichter betrogen werden als Menschen¬†
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 +Das Argument trifft zu und gilt auch heute noch. Allerdings hat man die Testverfahren inzwischen so verfeinert, dass allzu gro√üe L√ľgen auffallen. ¬†
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 +Generell kann man also sagen, dass die Suche vermittels eines Computers in der heutigen zeit immer einen Vorteil darstellt. Neben den Online-Partnervermittlern nutzen selbstverst√§ndlich auch Singleb√∂rsen die "​elektronische Karteikarte"​. Man kann also auch bei ihnen nach passenden Partner suchen. Lediglich der Abgleich von Eigenschaften durch einen Partnertest findet hier nicht statt.¬†
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 +3. Computer zerst√∂ren die Romantik¬†
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 +Das Argument ist falsch, weil der Computer selber nicht in den Prozess des Kennenlernens eingreift - auch durch den [[Partner√ľbereinstimmungstest]] nicht. Das "​romantische Kennenlernen"​ ist alleine Sache der Partner.
  
 ===== Synonyme, Redewendungen und verwandte Begriffe ===== ===== Synonyme, Redewendungen und verwandte Begriffe =====

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